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Am 14.01.2019 hat sich die DD Kapital GmbH an der BComplete GmbH beteiligt.

Kurz vor Ende des Jarhes 2018 haben wir zusammen mit

  • livedepartment crew support GmbH 
  • Mario Pfund,
  • Martina Burghardt

die 2M Concepts GmbH gegründet. 

Die Firma hat die Assets aus der insolventen imagineers GmbH erworben und führt die Geschäfte unter neuem Namen und neuer Führung fort.

Geschäftsführer ist der langjährige Lagerleiter Mario Pfund.

Um eine optimale Integration sämtlicher Mitabeiter zu gewährleisten, haben wir zum Erwerb einer Software-Telefonanlage entschlossen.  Hier einige Features der Anlage:

3CX ist eine auf Software und offenen Standards basierte Telefonanlage und bietet umfangreiche und innovative Unified-Communications-Features an. Die kostengünstige, softwarebasierte Lösung von 3CX macht Installation, Verwaltung und Wartung einfacher denn je und bietet Ihrem Unternehmen eine Reihe von Vorteilen wie:

  •  Einfache Installation & Verwaltung homepage
  • Reduzierung der Telekom-Kosten durch die Nutzung von SIP Trunks / VoIP Provider
  • Steigerung der Produktivität mit Unified Communications: Präsenz, Chat
  • Mobilität: Arbeiten Sie von überall mit Android und iOS Clients
  • Integrierte Videokonferenzen durch WebRTC
  • Verbesserter Kundenservice: Click2Call & CRM-Integrat

Gemeinsam suchen wir für Ihr Unternehmen die passende Software zur Unternehmenssteuerung aus.  Hier sind wir keineswegs auf bestimmte Lösungen festgelegt. In mehr als 25 Jahren Beratungstätigkeit sind uns haben wir mit vielen Lösungen gearbeitet, haben gute und mäßige Erfahrungen gemacht. 

Wir können nicht alle Lösungen aufzeigen, mit denen wir derzeit oder in der Vergangenheit gearbeitet haben, einige seien aber hier gesondert vorgestellt:

WaWi (Warenwirtschaftssystem) für Steuerung, Online-Shop, Amazon und Ebay => JTL-Software

ERP-Software zur Steuerung von Vermietgeschäften und Personaldisposition => Easyjob

ERP-Software zur Steuerung von Druckereien => Theurer.com

ERP- Software zur Steuerung von einfachen Abläufen => Lexware

Für Shop-Lastige Unternehmen, die eine Software für die Warenwirtschaft (WaWi) suchen, dazu noch eine Anbindung an:

  • einen Online-Shop
  • Amazon
  • Ebay

schlagen wir den Einsatz von JTL vor. 

Mit unserem eingearbeiteten Team ist eine Umstellung von Ihrem Altsystem auf das neue binnen weniger Wochen erledigt.

Zu unserer Philosophie und unserem Konzept gehört eine professionelle Software genau so dazu, wie eine professionelle Hardware in unserem Rechenzentrum.

  • Eine Umstellung auf unsere bereits seit über 20 Jahren bewährte Fibu-Software (SBS) ist unabdingbar.
  • Wir überprüfen, ob Ihre EPR-Software die richtige für Ihr Unternehmen ist, wenn ja, ändern wir hieran nichts, programmieren höchstens die Schnittstelle zur Fibu neu- falls nein, so überlegen wir gemeinsam, welche die richtige Steuerungssoftware für Ihr Unternehmen ist.
  • Als CRM-Software setzen wir Microsoft-Dynamics-CRM ein. Falls Sie noch keine CRM-Software im Einsatz haben, so kann selbige mitgenutzt werden.

Fibu Software

Die Umstellung auf unsere Fibu-Software ist einer der ersten Schritte die wir bei einer Beteiligung oder Übernahme vornehmen.
Wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit SBS-Software aus Bretten, mit denen wir sämtliche Anfallende Aufgaben erledigen

  • FIbu
  • OP-Buchhaltung 
  • Mahnwesen
  • Zahlungsverkehr
  • Bankbelege
  • Anlagebuchhaltung
  • Bilanzvorbereitung

Es gibt keine einheitliche Vorlage für einen Sanierungsplan

Der Sanierungsplan ist ein betriebswirtschaftliches Gesamtwerk aus:

  • Fortführungsprognose
  • Überschuldungsbilanz
  • Zahlungsfähigkeitsprognose
  • Betriebsaufspaltung
  • Kostensenkungen durch Personaleinsparungen

und dem Insolvenzplan in Struktur und Wesen äusserst ähnlich.

Wichtigstes Merkmal einer Sanierung ist, die im Sanierungsplan ermittelte Lösung oder Maßnahme, auch  konsequent umzusetzen. Oft lassen sich unpopuläre Massnahmen  nur mit dem Wechsel der Geschäftsleitung bzw. der Installation eines Krisenmanagers durchsetzen.

Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen scheitern viele richtige Massnahmen an der fehlenden Durchsetzungskraft aufgrund langjähriger gefühlter Verbindlichkeiten. Im Sanierungsplan wird ein umfangreiches Planungssystem vorgelegt, dass als Handlungsrichtschnur dient und zügig umgesetzt werden sollte.

Die Erstellung eines Sanierungsplanes, dessen Umsetzung nur im Rahmen eines gesamtheitlichen Sanierungskonzeptes erfolgen kann, da die in dem Plan enthaltenen Massnahmen auf wesentliche Elemente der Fortführungsprognose und der Überschuldungsbilanz aufbauen.

Beim Sanierungsplan sind die haftungsrechtlichen Aspekte für den Geschäftsführer gesondert zu beobachten und auszuwerten.

Die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung stößt in der Praxis häufig oft auf Unsicherheit, da die Beteiligten wenig oder keine Erfahrungen damit haben und die Besonderheiten nicht einschätzen können.

Voraussetzungen

Die Eigenverwaltung nach den §§ 270 ff. InsO stellt kein eigenes Verfahren dar. Es handelt sich vielmehr um Sonderregelungen zur Verwaltung und Verfügung über das Vermögen des Insolvenzschuldners im (vorläufigen) Insolvenzverfahren. Dies erfolgt anders als im „normalen“ Insolvenzverfahren nicht durch einen (vorläufigen) Insolvenzverwalter, sondern durch den Schuldner oder das schuldnerische Unternehmen selbst. Überwacht wird der Schuldner von einem durch das Insolvenzgericht bestellten (vorläufigen) Sachwalter. Die Insolvenzverwaltung in Eigenverwaltung ist bereits seit Inkrafttreten der Insolvenzordnung geregelt. Die Verfahrensart wurde jedoch nur selten angeordnet. Durch das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) aus dem Jahr 2012 wurde die Möglichkeit einer Eigenverwaltung mittels der §§ 270a und b InsO gefördert und wird seither häufiger beantragt und angeordnet.
Die Eigenverwaltung bedarf eines gesonderten Antrags des Schuldners. Weiter dürfen keine Umstände bekannt sein, die erwarten lassen, dass die Anordnung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird. Sofern der Antrag des Schuldners nicht offensichtlich aussichtslos ist, soll das Gericht nach § 270a InsO bereits im Eröffnungsverfahren davon absehen, eine vorläufige Insolvenzverwaltung anzuordnen, und stattdessen einen vorläufigen Sachwalter bestellen.
Die Verwaltung nach § 270b InsO – das sogenannte Schutzschirmverfahren – kann beantragt werden, wenn der Schuldner lediglich zahlungsunfähig zu werden droht oder nur überschuldet und die angestrebte Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. In diesem Fall bestimmt das Insolvenzgericht auf Antrag des Schuldners eine Frist von maximal drei Monaten zur Vorlage eines Insolvenzplans. Auch nach § 270b InsO wird ein vorläufiger Sachwalter bestellt.

Durchführung in der Praxis

Die Eigenverwaltung kommt insbesondere bei Vorliegen einer mittelfristigen Fortführungsmöglichkeit des Unternehmens sowie einer konkreten Sanierungsperspektive in Betracht. Die Fortführung sollte auch unter Vollkosten, also nach Auslaufen des Insolvenzgeldzeitraums, möglich sein. Die Sanierungsperspektive kann insbesondere in einem Insolvenzplan liegen. Auch wenn sich im Lauf des Verfahrens eine übertragende Sanierung mittels Assetdeals als bessere Lösung herausstellt, kann die Eigenverwaltung angeordnet bleiben.
Die Anordnung der Eigenverwaltung ist insbesondere in solchen Fällen sinnvoll, in denen der Schuldner oder die Geschäftsführung das Vertrauen der Geschäftspartner besitzt und der Übergang der Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf einen (vorläufigen) Insolvenzverwalter für die Fortführung des Unternehmens aufgrund des damit einhergehenden Wechsels kontraproduktiv wäre. Durch die Eigenverwaltung bleiben die den Geschäftspartnern bekannten Personen am Ruder. Mit der gerichtlichen Bestellung eines Sachwalters wird zugleich dafür Sorge getragen, dass die Voraussetzungen und Regelungen der Insolvenzordnung beachtet werden. Der Sachwalter hat die Aufgabe, den Schuldner bei der Eigenverwaltung zu überwachen, und sofern er Nachteile für die Gläubigergemeinschaft feststellt, dies dem Gläubigerausschuss sowie dem Insolvenzgericht zu melden. Die Eigenverwaltung bietet sich daher etwa in Fällen an, in denen externe Gründe maßgeblich für die Krise des Unternehmens verantwortlich sind und die Geschäftsführung weiter das Vertrauen im Markt genießt.
Bei rechtzeitiger Stellung des Insolvenzantrags sowie dem Vorhandensein der für eine weitgehend eigenverantwortliche Abwicklung des Verfahrens notwendigen geordneten Strukturen in Management und Buchhaltung ist die Eigenverwaltung aufgrund des geringeren Eingriffs in den betrieblichen Ablauf eine hervorragende Sanierungsmöglichkeit. Soweit das Management das Konzept der Sanierung und die Idee der Eigenverwaltung mitträgt, können die notwendige Transparenz und das Vertrauen der Gläubiger erlangt werden.

Schutzschirmverfahren

Gerade beim Ziel eines Insolvenzplans ist die Anordnung der Eigenverwaltung sinnvoll, da der Schuldner unterbrechungslos verwaltungs- und verfügungsbefugt bleibt. Nach Bestätigung eines Insolvenzplans und Aufhebung des Verfahrens muss er nicht wieder in diese Rolle zurückkehren, sondern hatte sie die ganze Zeit über inne. Das mit dem ESUG geschaffene Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO geht von einem Verfahrensabschluss mittels Insolvenzplan aus. Nach Einführung dieser Regelung herrschte großes Interesse am Schutzschirmverfahren. Dies liegt zum Teil daran, dass sowohl Geschäftsführern als auch Gläubigern nicht immer bewusst ist, dass auch bei Einleitung eines Schutzschirmverfahrens letztlich das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Es soll jedoch in Eigenverwaltung durchgeführt und nach Möglichkeit mittels Insolvenzplans abgeschlossen werden. Zudem kann der Schuldner einen Vorschlag hinsichtlich der Person des Sachwalters machen, dem das Gericht folgen muss, soweit nicht zwingende Gründe dagegen sprechen.
In der öffentlichen Wahrnehmung stellen die Eigenverwaltung und insbesondere das Schutzschirmverfahren häufig eine Art außergerichtlichen Sanierungsverfahrens dar. Sofern dann das Insolvenzverfahren eröffnet wird, kommt es gegebenenfalls zu einem Moment der Ernüchterung, da die Gläubiger einsehen müssen, dass die Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden sind und lediglich eine Quotenzahlung erfolgen wird. Die Kommunikation der Verfahrensart spielt daher bereits unmittelbar nach Insolvenzantragstellung eine erhebliche Rolle.

Resumé

Die Eigenverwaltung ist in Fällen, in denen ein Unternehmen dauerhaft fortgeführt werden kann und sich eine konkrete Sanierungsperspektive bietet, zur Erhaltung des Know-hows und des Vertrauens der Geschäftspartner sinnvoll. Bei frühzeitiger Antragstellung und einem sanierungsorientierten Management sollte diese Möglichkeit in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Da der Sachwalter lediglich 60% der Regelvergütung eines Insolvenzverwalters erhält, ist es auch die günstigere Alternative für die Gläubigergemeinschaft. Wichtig ist, das Insolvenzgericht und die Gläubiger einzubinden und Transparenz in der Durchführung herzustellen, um Vertrauen trotz Bestehenbleibens der Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis des Schuldners zu erhalten.

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